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„Biografie der Medien”



Mit der Biografie der Medien zeichne ich die Entwicklungen von vier Produktfamilien historisch nach, untersuche ihre Beziehungen zueinander und analysiere das aktuelle Verhältnis zwischen ihnen und ihren Benutzern.

Der Fokus liegt dabei auf der Herausarbeitung der medienbedingten Wahrnehmungsstrukturen und Verhaltensformen ihrer Benutzerinnen und Benutzer. Das wesentliche Kriterium für das hier zu untersuchende Mensch-Maschine Verhältnis stellt für mich die Aufmerksamkeit dar, die das hier als Medium verstandene Produkt von seinen Benutzerinnen und Benutzern einfordert. Die Dissertation „Biografie der Medien: Automobil, Fernsehapparat, Personalcomputer und Mobiltelefon” (Arbeitstitel) ist ein Promotionsvorhaben am Seminar für Ästhetik der Humboldt-Universität zu Berlin bei Prof. Dr. Friedrich A. Kittler.

11.1.2011 // Forschungskolloquium Prof. Schäffner

Teilnahme am Forschungskolloquium von Prof. Dr. Wolfgang Schäffner, Lehrstuhl für Wissens- und Kulturgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Ulrike Tillmann präsentierte ihr Dissertationsvorhaben zur Farbgestaltung bei Bruno Taut.

5.11.2008 // Pro*Doc Art & Science Workshop Rheinberger

Im Rahmen des Pro*Doc Art & Science hielt Prof. Dr. Hans-Jörg Rheinberger, Leiter des Berliner Max-Planck-Instituts für Wissenschaftsgeschichte eine Vorlesung über Experimentalsysteme. Anschließend diskutierte das Auditorium u. a. über Rheinbergers Hypothese, dass das Schreiben und insbesondere das wissenschaftliche Schreiben selbst als Experimentalsystem zu verstehen sei.

Abb. Fotografie Universität Zürich, Vortragsvorbereitungen Hans-Jörg Rheinberger; Foto: Tina Zürn.

8.2.2008 // Kollegiat Graduiertenprogramm Pro*Doc „Art & Science”

Als assoziierter Kollegiat stellt Boris Bandyopadhyay sein Dissertationsthema „Biografie der Medien” am 6.3.2008 im Rahmen der Eröffnungsveranstalltung vor. Ort: Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft, Zollikerstr. 32, 8032 Zürich, Schweiz.

18.10.2007 // Ausstellung „Storie di Cose”

Besuch der Ausstellung „Storie di Cose” der Galerie Lungomare (www.lungomare.org), kuratiert von Angelika Burtscher und Daniele Lupo, die begleitend und in Kooperation mit der Fakultät für Design und Künste der Freien Universität Bozen zur Internationalen Konferenz „Biographies of Objects” veranstaltet und eröffnet wurde.

Abb. Fotografie der Ausstellung „Storie di Cose”, Galerie Lungomare, Via Rafenstein 12, Bozen/Bolzano (IT): 2007, Harvey Molotch und Daniele Lupo (v.l.n.r.); Foto: privat.

18.10.2007 // International Colloquium „Biographies of Objects”

Teilnahme an dem Internationalen Kongress „Biographies of Objects - Everyday life and material culture” der Fakultät für Design und Kunst an der Freien Universität Bozen. Weitere Informationen und Papers unter www.unibz.it/design-art/index2.html .

29.1.2005 // Vortrag „Verhaltensanalyse von Produkten”



Abb.(Ausschnitt) „Herrenfahrer”. In: Engel, Helmut: Das Auto. Geburt eines Phänomens, Berlin: Jovis Verlagsbüro. S. 61. Im Original: Landesbildstelle Berlin.

Zum Thema des Designkongresses „Forschung Recherche Research” hielt Boris Bandyopadhyay seinen  Mehr lesen ...

25.1.2005 // Vorlesung/Tuesday Talks: „Dr. versus Ph.D: Zwei Modelle”



Nach den Vorträgen über ihre Promotionsvorhaben, diskutierten die DoktorandInnen Gesche Joost und Boris Bandyopadhyay mit zwei italienischen Ph.D. Kandidatinnen die akademische Weiterqualifikation im Design.
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18.11.2004 // Zulassung zur Promotion

Die Zulassung zur Promotion ist von der Humboldt-Universität zu Berlin erteilt. Arbeitstitel „Biografie der Medien: Automobil, Fernsehapparat, Personalcomputer und Mobiltelefon” bei Prof. Friedrich Kittler, Lehrstuhl für Geschichte und Ästhetik der Medien.

15.6.2001 // Handliche Welt (Diplom unveröffentlicht)


Textauszug Diplomarbeit, aus Kap. 4:
Denken am Modell

Abb.: Telefonkritzeleien. Aus: Bandyopadhyay, Boris: „Handliche Welt – Qualitative Analyse einer Produktfamilie am Beispiel von Mobiltelefonen.” Köln 2001. S. 143.

Von den Festnetzapparaten sind uns sogenannte Telefonblöcke bekannt. Die Zeichnungen auf ihnen werden als Telefonkritzeleien bezeichnet. Das „Handy” ist schneller als der Bleistift. Der Anruf kommt, der Mensch läuft gestikulierend herum. Wenn wir uns diesen Raum vorstellen, können die Bewegungen der telefonierenden Menschen  Mehr lesen ...